The Casualties auf einer Bühne mit The English Dogs!

 

Vor einem Monat ist der krasseste Pauschalreise Club, wie sie sich selbst nannten, im Süden Kaliforniens auf Achse gewesen. Und es war ein voller Erfolg, was da durch die Lande stampfte. The Casualties unterstützten auf ihrer eigenen Tour die englischen Punker von The English Dogs bei zwei Konzerten. Und das nicht allein, sondern mit ebenso lauter, wie prominenter Begleitung. Mit von der Partie waren nämlich noch die ebenfalls aus New York stammenden Punx, Toxic Holocaust aus Portland, die sowieso mit The Casualties auf deren Hardcore Road Warrior Tour unterwegs waren, sowie Havoks aus Colorado.

the casualties on stage with the english dogsThe English Dogs betraten zu ihrer Forward Into Battle Tour zum ersten Mal seit gut zehn Jahren wieder einmal amerikanischen Boden. Die Band, die sich vor nunmehr bereits 31 Jahren als typisch britische Punk Band gründete zog in den 80ern bereits sehr erfolgreich als Tournee Band um den Globus und teilte die Bühne gern mit diversen Punk- und Metal-Bands.

Die Jungs waren dabei so aktiv, dass sie es sogar fertig brachten, Konzerte zu geben und neben den Tourneen noch Alben zu produzieren. Ihre während des Jahrzehnts sperrfeuerartig veröffentlichten LPs und Singles beeinflussten sowohl die Punk- als auch die Metalszene und ihre letzten Wiedervereinigungen wurden von Kritikern und Fans gleichermaßen begrüßt. Und man kann wirklich nur zustimmen, dass die diesjährige Tour ebenfalls ein voller Erfolg ist.

The Casualties – der heimliche Top Act

Obwohl die Jungs von The Casualties erst vor ein paar Monaten in L.A. ihr letztes Album mit einem Wahnsinnsauftritt promoteten und dabei auch ihr „We Are All We Have“ zum Besten gaben, waren sie mit ihrer chaotischen Show so ziemlich der Top Act des Abends, was Heerscharen ihrer Fans, die zweifelsohne den Großteil des Publikums stellten in Verzückung geraten ließ. Natürlich kamen auch Toxic Holocaust Fans auf ihre Kosten, denn ihr Trash Metal Angriff auf die Gehörgänge der Besucher war ein ebensolches Spektakel. Selbst die Jungs von Havoks, die als Colorados schärfste Nummer die Abende eröffneten sorgten für Furore und man sollte ein Auge auf sie haben, denn ihr halsbrecherischer Speed Metal wird die Staaten im Sturm erobern.

Alles in allem kann man sagen, dass diese beiden Abende ein Volltreffer in die Herzen der Fans waren, denn wo wie hier Punk- und Metalköpfe so eng beieinander sind und zum gemeinsamen, nie dagewesenem Headbanging ansetzen, bleibt kein Auge trocken.
Es hat sich voll gelohnt, die Lederjacke rauszuholen und diese höllisch gute Show in sich aufzusaugen.

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